OK Diese Webseite verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu gewährleisten. Durch die Nutzung der Webseite akzeptieren Sie die Verwendung von Cookies, weitere Informationen zur Datenschutzerklärung finden Sie hier.
Hotline Mo - Fr 08 - 16 Uhr

034953 - 26622

Autor: ApothekenBlog | 08.01.2019 um 12:19 Uhr | 0 Kommentare

Schnarchen – woher es kommt und was man dagegen tun kann

Nicht wenige Paare entscheiden sich dafür getrennte Schlafzimmer einzurichten, weil einer beider Partner notorischer Schnarcher ist. Das mag zwar eine Lösung für das Problem sein, doch optimal ist es natürlich nicht. Denn Schnarchen ist nicht nur für eine Beziehung ungünstig, sondern kann zusammen mit nächtlichen Atemaussetzern auch ungesund für den Betroffenen sein.

Fakt ist, dass deutlich mehr als die Hälfte der Männer und etwas weniger als die Hälfte der Frauen über 45 Jahren schnarchen. Damit sollte der Irrglaube, dass Schnarchen eher eine Männerdomäne sei, ausgeräumt sein. Denn die Ursachen fürs Schnarchen sind bei beiden gleich. Da sich im Schlaf unser Muskelgewebe entspannt, setzt auch die Anspannung der Muskeln in Mund- und Rachenraum aus. Das hat zur Folge, dass Zunge und Unterkiefer zurückfallen können, was durch die Lage auf dem Rücken begünstigt wird. Somit werden die oberen Atemwege blockiert und die Atemluft muss mit mehr Druck und vor allem schneller zugeführt werden. Das bekannte Schnarchgeräusch entsteht im Folgenden durch das Vibrieren und Flattern der Weichteilgewebe im Atemstrom.

Das ist in der Regel ziemlich nervig, allerdings nicht gesundheitsschädlich. Kollabiert die Rachenmuskulatur allerdings wiederholt beim Schlafen, werden die oberen Atemwege für mehrere Sekunden blockiert und die Atmung kann bis zu einigen Minuten aussetzen. Die dadurch entstehende Unterversorgung der Organe wird damit schnell zur Gefahr für den menschlichen Körper und sollte schnellstmöglich von einem Fachmann behandelt werden.

Eine solche Störung nennt man auch obstruktive Schlafapnoe und kann auf verschiedene Weisen erkannt werden. Sowohl sehr unregelmäßiges und lautes Schnarchen, als auch plötzliches Atemaussetzen können Anzeichen einer solchen Störung sein. Auch das Gefühl am nächsten Morgen geschafft und unausgeschlafen zu sein, sind mögliche Folgen. Starkes nächtliches Schwitzen und mangelnde Sauerstoffversorgung führen darüber hinaus auch zu großem Durst, sowie Kopfschmerzen, welche sich im entsprechenden Fall ebenfalls am nächsten Morgen bemerkbar machen.

Was also dagegen tun? Allgemein gilt: Einen HNO-Arzt, oder Schlafmediziner aufzusuchen, ist bei Verdacht immer eine gute Idee. Es gibt jedoch auch einige Dinge, die man selbst tun kann, um Schnarchen vorzubeugen, bzw. es zu lindern. Zunächst gilt es aufs Körpergewicht zu achten, denn Schnarchen wird durch Übergewicht begünstigt. Weiterhin hilft ein geregelter Schlafrhythmus dabei, dem Schnarchen und auch vielen anderen Krankheiten vorzubeugen. Auch auf das Rauchen und andere Genussmittel sollte man nach Möglichkeit verzichten, weil dadurch nicht nur die Rachenmuskulatur weiter entspannt wird, sondern auch die Schleimhäute reizt. Zudem gilt es auch wie oben angedeutet die Rückenlage beim Schlafen zu vermeiden, damit Zunge und Unterkiefer beim Schlafen nicht zurückrutschen können. Schließlich sollte auch stets für frische Luft im Schlafzimmer gesorgt sein, damit ein gesunder Schlaf gewährleistet werden kann.

Sollten die Haushaltstipps allerdings nicht wirklich weiterhelfen, gibt es dennoch eine Vielzahl an Medikamenten, die Ihnen weiterhelfen können. In unserem Shop finden Sie unter anderem Nasenstrips, Nasensalben und viele weitere Mittel, die dem Schnarchen entgegenwirken. Wir wünschen Ihnen gute Besserung!
 Tags: Schlafstörung, Schnarchen
1

Versandhandelsregister:

Versandhandelsregister

Wir akzeptieren:

Wir akzeptieren
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

* Preise verstehen sich inkl. MwSt./ zzgl. Versandkosten (in Deutschland)

*** UVP (unverbindlicher Verkaufspreis) des Herstellers (soweit vorhanden), im Übrigen der Apotheken-Verkaufspreis (AVP). Dies gilt nicht für rezeptpflichtige Medikamente und Bücher.
(AVP = einheitlicher Abgabepreis gemäß der sog. Lauer-Taxe, der im Falle der Abgabe eines nicht verschreibungspflichtigen Produktes zulasten der gesetzlichen Krankenversicherung zugrunde gelegt wird)