Wir verwenden Cookies, um die einwandfreie Funktion der Website zu gewährleisten und unseren Datenverkehr zu analysieren. Sie können Ihre Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Hotline Mo - Fr 08 - 16 Uhr

034953 - 26622

Autor: ApothekenBlog | 29.07.2019 um 09:58 Uhr | 0 Kommentare

Der Darm – unser Hüter der Gesundheit

Es ist wohl jedem bewusst, dass unsere Gesundheit auch von unserem Verdauungssystem abhängig ist. Dass es allerdings auch die Grundlage für unser Wohlbefinden bildet, ist wahrscheinlich nur wenigen klar, obwohl es doch so wichtig ist. Denn nur wenn unser Mikrobiom (dazu gehören alle Bakterien, Pilze, Viren und Parasiten, die in uns leben) im Gleichgewicht ist, können wir uns ausgeglichen fühlen.

Unser Darm ist natürlich dazu da, die Vorgänge der Nahrungsverwertung und der Ausscheidung zu ermöglichen. Dadurch kommen aber auch viele fremde Erreger in unseren Körper. Der Darm beherbergt deswegen einen Großteil unseres Immunsystems, um uns gegen eben diese zu schützen. Zusätzlich sorgt er dafür, dass wichtige Stoffe aufgenommen werden, so beispielsweise das Nervenvitamin B12, das für unseren Körper essenziell ist.
Die Darmflora sitzt in unserem Dickdarm und ist das Immunorgan unseres gesamten Darms. Falls manche Bakterienstämme zu wenig oder andere zu viel vorkommen, folgt daraus eine Störung der Darmflora, die auch oft in Krankheiten mündet. So hat man festgestellt, dass nicht nur Darmerkrankungen aus einer Dysbiose folgen können, sondern auch Allergien, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und sogar neurologische Erkrankungen, wie Demenz oder Parkinson.
Vor einigen Jahren haben Wissenschaftler festgestellt, dass sich auch in unserem Darm eine Art Nervensystem befindet. Durch den Nervus vagus ist das Nervensystem des Darms mit dem des Gehirns verbunden und sie tauschen sich somit ständig aus. Oft werden die gleichen Botenstoffe benutzt, die dann im Magen-Darm-Trakt produziert werden und eine Aufgabe besitzen, aber noch Auswirkungen auf unser Gehirn haben. Damit wird wohl deutlich, dass es sogenannte Bauchentscheidungen gibt und sich unser Bauch auf unsere Emotionen auswirken kann.

Nun stellt sich natürlich die Frage, wie man seinen Darm bzw. die Darmflora richtig gesund hält. Tatsächlich beginnt alles, so wie bei der Verdauung: im Mund. Wenn sich in unserer Mundflora Keime befinden, die normalerweise nicht dazu gehören, kann das die Darmflora stören. Dazu gehören zum Beispiel unverträgliche Zahnmaterialien, aber auch einige Hygieneartikel, wie zum Beispiel Mundwasser, das oft nicht nur schädliche, sondern auch gute Erreger abtötet. Auf so etwas sollte also unbedingt geachtet werden.

Hinzu kommen sogenannte Probiotika und Präbiotika, das sind Stoffe oder Nahrungsmittel, die die hilfreichen Darmbakterien unterstützen. Dazu gehören vorzugsweise zuckerarmes Obst, wie Beeren und Pfirsiche, Kräuter, Glutamin, das vor allem in Kakao, Lachs und Milchprodukten zu finden ist und natürlich gibt es auch Heilpflanzen, die die Darmflora gesund halten.
Auf einen gesunden Darm zu achten, sorgt also nicht nur für einen gesunden Körper, sondern auch für einen gesunden Geist.
 Tags: Vorsorge, Ernährung, Magen-Darm

Kommentare

neuen Beitrag verfassen:

Name:*
Beitrag:*
Schreiben Sie die obenstehende Ziffern- / Buchstabenkombination in folgendes Feld.*
Alle mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder!

Versandhandelsregister:

Versandhandelsregister

Wir akzeptieren:

Wir akzeptieren
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

* Preise verstehen sich inkl. MwSt./ zzgl. Versandkosten (in Deutschland)

*** UVP (unverbindlicher Verkaufspreis) des Herstellers (soweit vorhanden), im Übrigen der Apotheken-Verkaufspreis (AVP). Dies gilt nicht für rezeptpflichtige Medikamente und Bücher.
(AVP = einheitlicher Abgabepreis gemäß der sog. Lauer-Taxe, der im Falle der Abgabe eines nicht verschreibungspflichtigen Produktes zulasten der gesetzlichen Krankenversicherung zugrunde gelegt wird)