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Autor: ApothekenBlog | 13.11.2018 um 10:29 Uhr | 0 Kommentare

Wie Sie sich bei Magen-Darm-Beschwerden richtig verhalten

Wenn es einen mal wieder so richtig erwischt hat und man wegen Bauchschmerzen, Durchfall, Erbrechen u. ä. einfach nur im Bett bleiben möchte, kann man fast sicher von einem Magen-Darm-Infekt ausgehen, manchmal sogar von einer Magen-Darm-Grippe. Doch ab wann sollte man damit zum Arzt gehen, welche Hausmittel kann man einsetzen und wie sollte man sich allgemein verhalten?

Zunächst kann man sagen, dass Hausmittel bei Magen-Darm-Erkrankungen häufig sehr sinnvoll eingesetzt werden können und einen Arztbesuch ersparen. Bei richtiger Anwendung schaden sie dem Patienten jedenfalls nicht. Doch ob und inwiefern sie helfen kann von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich sein. Deshalb ist es auch immer ratsamer einen Arzt aufzusuchen, da so eine Ansteckungsgefahr vermieden werden kann und Symptome genauer einzuschätzen sind. Besonders wenn wichtige Ereignisse wie Reisen etc. anstehen, sollte man besser kein Risiko eingehen. Sollte man sich trotzdem für eine Therapie mit Hausmitteln entscheiden, gibt es folgende Möglichkeiten.

Als erstes sind da die Adsorbentien, eine Wirkstoffgruppe, die Bakterien und Viren binden bzw. adsorbieren können. Durch ihre und die damit verbundene Ausscheidung der Viren kann der Körper sich schneller erholen. Hierzu zählen unter anderem Aktivkohle, Heilerde, Pektine und weißer Ton. Deren Wirkung ist allerdings stark umstritten und sollte aufgrund möglicher Neben- und Wechselwirkungen mit Arzt oder Apotheker abgesprochen sein. Weiterhin gibt es pflanzliche Adsorbentien, die sogenannten Pektine. Dazu gehören u. a. Äpfel, Bananen, Aprikosen, Zitrusfrüchte, Karotten und Eichenrinde. Die oben genannte Heilerde oder weißer Ton werden mit kaltem Wasser oder kaltem Tee aufgenommen und können Gftstoffe unschädlich machen, indem sie diese umhüllen. Aktivkohletabletten wirken ebenfalls verschiedenen Giftstoffen entgegen und können heilend wirken.

Als zweites können Quellstoffe wie Leinsamen bei Aufnahme mit ausreichend viel Flüssigkeit Wasser im Darm binden, was den Stuhl etwas verfestigt und ebenfalls für die Ausscheidung von Giftstoffen sorgt.

Darüber hinaus können klassische Hausmittel wie Magen-Darm-Tee können helfen, da sie nicht nur fehlende Flüssigkeit im Körper ausgleichen, sondern durch Gerbstoffe vor bakteriellen Angriffen schützen. Bestimmte Probiotika sollen angeblich ebenfalls schädliche Bakterienstämme verdrängen, indem sie sich im Darm vermehren. Eine tatsächliche Wirkungsgarantie ist bisher nicht nachgewiesen. Hilfreicher sind da Wärmflaschen oder Kartoffelauflagen, die Bauchkrämpfen und Schmerzen entgegenwirken. Was hingegen nicht besonders hilft, sind Cola und Salzstangen. Denn die fehlende Flüssigkeit, sowie die mangelnden Elektrolyte werden dem Körper durch Cola nur in geringen Mengen zugeführt. Außerdem können Zucker und Koffein Magen und Darm zusätzlich reizen, was ebenfalls für Fruchtsäfte, Milch, Alkohol und Kaffee gilt. Salzstangen sind zwar gut verträglich, können jedoch alleine nicht viel ausrichten. Besser bekömmliche Mittel sind Weißbrot, Kartoffeln, Reis, Zwieback, Haferschleim und Babybrei.

Insgesamt lässt sich also sagen, dass es zwar viele Hausmittel gegen Magen-Darm-Erkrankungen gibt, diese jedoch nicht immer hilfreich sein müssen. Um möglichst schnell wieder gesund zu werden, ist es da ratsamer einen Arzt aufzusuchen, zumal manchmal nur rezeptpflichtige Medikamente weiterhelfen können. Diese und viele weitere Arzneien finden Sie zum Beispiel in unserem Online-Shop. Schauen Sie sich gern einmal um, lösen Sie online Rezepte ein und sparen Sie sich den Weg zur nächsten Apotheke. Wir freuen uns darauf Ihnen zu helfen und wünschen gute Besserung!
 Tags: Magen-Darm, Krankheit, Durchfall, Erbrechen

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